Wednesday, February 7, 2018

SHORT STORY

Diese (unbetitelte) Kurzgeschichte verfasste ich während nicht enden wollender Zivildienst-Tage im fernen Jahr 1999. Auf diese Weise erblickt sie dann doch noch das Licht der Welt...

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Als er nach Hause kam, war sie nicht da. Lediglich ein Zettel lag auf dem Küchenboden, wohl heruntergeweht vom Luftzug des halb geöffneten Fensters. Langsam und halb benommen ob dieser vollkommen unerwarteten, ja unverschämten Abweichung seines gewöhnlichen Tagesablaufes, las er die in krakeliger Schrift hingeschmierten Worte, die darauf schließen ließen, dass sie es eilig gehabt hatte.  

Sunday, February 4, 2018

INTERVIEW INQUISITOR

22 years after the release of the cult debut "Walpurgis-Sabbath of lust", INQUISITOR from Harderwijk ,The Netherlands are back with their brandnew release "Stigmate me, I'm in misery" ! Join us on our trip into the darkest past...

Hey, first of all, how are you ? How are the reactions towards the new album?


We are doing alright at the moment on this rotten doomed planet. And so far almost all of the reviews/reactions to the new album are exceptionally good. We have no reasons to complain.


What was the reason for the split in 1997 ? And what was there a special reason for the reunion ? In the meantime some members of INQUISTOR founded CENTURIAN, so can you tell us who exactly started with INQUSITOR, who was in CENTURIAN (they were called NOX for a while I think) and who is now in the band?

Splitting up is almost never a great thing to happen but in the end it is often inevitable, and in our case, the reasons don't matter anymore 'cause we're back together. In 1996, INQUISITOR slowly fell apart, however, Wim continued INQUISITOR with Rob Oorthuis on guitar but the sound changed and due to this, a new band emerged out of this which became CENTURIAN. Wim van der Valk was the only former member of INQUISITOR in CENTURIAN. CENTURIAN existed from 1997 until 2002 and reformed without Wim van der Valk in 2011 till 2015. After CENTURIAN ceased to exist in 2002, NOX was formed which was more or less a band/project with ex-member(s) of CENTURIAN.
The current line-up of INQUISITOR is the original line-up which also appears on the early Demo's and has the following members: Alex Wesdijk – Vocals, Erik Sprooten – Guitars, Alex Bakker – Bass, Wim van der Valk – Drums. This line-up started INQUISITOR.

Thursday, December 28, 2017

REVIEW KRACHMANIFEST ZINE

Vor kurzem erreichte mich eine Nachricht bei Facebook von Chris vom Necroslaughter Zine, jemand vom "Krachmanifest" wolle die Email-Adresse des Systematic Desensitization Zine haben."Krachmanifest" ? Sagte mir erst einmal gar nichts, Mr. Google sagte mir dann, dass dies ein Fanzine von ehemaligen Machern des Hammerheart Zines ist.


Auch schwarze Katzen mögen das Krachmanifest

Als der Kontakt dann hergestellt war, und mir ein gewisser Rayk schrieb, klingelte es irgendwo. Beim Campaign For Musical Destruction Zine, gab es doch mal einen Schreiberling dieses Namens - und richtig, der war es dann auch. Katja, die früher auch beim Hammerheart Zine tätig war, ist die andere Hälfte des redaktionellen Duos.  

Saturday, December 2, 2017

INTERVIEW DEATH TOLL 80K

This is an interview with Finnish grindcore outfit DEATH TOLL 80K. They released their second album entitled "Step Down" which should be a listening pleasure for all lovers of old school grindcore.Join us on a trip in the deepest Finnish underground...

First of all, please tell us more about the new record "Step Down“. How do you feel about the new record ? What about the  process of writing and recording this album ?

It’s very much the album we wanted to make. Faster, noisier and more out of control than "Harsh Realities", but still having the same type of recognisable songwriting. The oldest songs were written back in 2011 and have appeared on the split with Sete Star Sept and the rest at different points between that and 2016. Now we had a clearer vision of the album as a whole than with "Harsh Realities", so instead of just writing songs we were writing songs for this album. How we write really varies, sometimes a song feels ready the first time we play it together, sometimes it keeps changing from rehearsal to rehearsal. And considering how rarely we’re able to rehearse that can literally take years. Finding time was the most difficult thing about writing and recording the album, it was actually recorded at four or five different sessions in various places during a couple of months. Big thanks for how the record turned out goes to our friend Mikael who recorded and mixed the whole thing, and who really helped us achieve our vision.  

Sunday, November 19, 2017

REVIEW ATROCITY "MASTERS OF DARKNESS"-EP

Atrocity haben eine neue EP namens "Masters of Darkness" aufgenommen, die am 08. Dezember über Massacre Records veröffentlicht werden wird.


Eines kurz vorweg: Ich stand der Band immer etwas zwiespältig gegenüber-so wird es vielen gehen, denke ich-was eben durch die relativ vielen stilistischen Veränderungen bedingt war. Generell finde ich es gut, wenn Musiker versuchen, etwas Neues zu kreieren und sich weiterentwickeln, und im Falle von Atrocity hat dies auch oft sehr gut geklappt-aber eben leider nicht immer.  

Tuesday, November 14, 2017

INTERVIEW ULCEROUS PHLEGM

Hier nun ein Interview mit Bernd, der früher bei den legendären bayerischen Grindern von ULCEROUS PHLEGM, die sich damals im fernen Jahr 1993 auflösten, den Bass bediente und für die Vocals zuständig war. Ich schmeisse die Zeitmaschine mal an...hier seht ihr Bernd in Aktion , mit schickem SHELTER-Shirt...


Hey Bernd, lass uns mal anfangen. Als erstes mus ich zur Einleitung sagen, dass ich -Jahrgang 1978-Ulcerous Phlegm zu ihrer aktiven Zeit gar nie richtig mitbekommen habe. Als Ihr Euch aufgelöst habt, war ich 15 Jahre alt...Der Name Ulcerous Phlegm begegnete mir im Laufe der Jahrzente immer mal wieder, aber so richtig habe ich die Band erst zur Kenntnis genommen, als über Power It Up die Discographie erschienen ist. Habt ihr von mehrere Leuten gehört, denen es genau so ging oder haben die Discography-CD/LP eher doch die Leute gekauft, die Euch sowieso schon kannten (wobei eine abgespecktere Discographie-CD ja wohl schon vorher erschienen war bzw. sogar zwei ??)

Hi! Ja, da bist du definitiv nicht der einzige. Dank der Discographie auf Power-It-Up kam ich sogar mit Leuten in Kontakt, die jetzt gerade mal 20 sind und sich für Grindcore / Death Metal der 80er und frühen 90er interessieren. Das war aber auch eine Zeit, welche stilprägend war. Dennoch sollte man, finde ich, nicht ausschließlich in der Vergangenheit wühlen. Musikalisch hat eigentlich jedes Jahrzehnt spannende Entwicklungen vorzuweisen.

Gleichzeitig kam ich durch diese Discographie auch wieder mit Leuten in Kontakt, welche ich zum Teil seit knapp 30 Jahren völlig aus den Augen verloren hatte! Das ist dann sehr spannend, weil sich natürlich jeder irgendwie weiterentwickelt hat und der gemeinsame Nenner nicht mehr zwangsweise vorhanden sein muss. Umso schöner dann, wenn es trotz all der Jahre wieder harmoniert.
Es gab um 2005 herum mal den Versuch, eine Ulcerous Phlegm Discographie als Doppel-CD herauszubringen, aber das wurde dann wieder fallen gelassen. 2008 erschien unter dem Namen "Make-Up your mind" ein Tape auf einem amerikanischen Labels, wo ich alte Übungs- und Live-Aufnahmen zusammengestöpselt habe. Hat Spaß gemacht! Die Discographie auf Power-It-Up ist aber definitiv die "amtlichere", was die Vollständigkeit der für Ulcerous Phlegm relevanten Aufnahmen angeht. 

Wednesday, September 27, 2017

KONZERTBERICHT SATYRICON / SUICIDAL ANGELS / FIGHT THE FIGHT-TUROCK ESSEN / 25.09.2017

Am Montag, den 25.09. ging's mal wieder zu einem Metalkonzert, diesmal wegen SATYRICON, der legendären Black Metal Formation aus Norwegen. Im Turock in Essen war ich bisher noch nie, und als wir dort einen Parkplatz suchten, standen dort schon mindestens 4 Einsatzfahrzeuge der Polizei. Ich überlegte gerade noch, ob die lokale Essener Polizeiführung es wirklich für nötig hält, ein paar hundert Metalfans wie schwerkriminelle Straftäter überwachen zu lassen, als ich sah, dass im näheren Umfeld wohl eine Art Razzia stattfand. Also hatte das ganze doch einen anderen Grund als die "bösen" Metalfans. Trotzdem wirkte die ganze Szenerie etwas surreal, da zu der Mischung aus Polizisten auf der einen Seite und Metalfans in der Mitte noch eine ganze Menge wohl vornehmlich obdachloser Menschen auf der anderen Seite dazukam, die bei der Suppenküche der sich dort befindlichen Kirche Essen einnahmen.  

Sunday, July 30, 2017

INTERVIEW CITY KEYS

This is the first interview at Systematic Desensitization Zine, which remains in it's origin, or better said, I didn't translate it into German. I think everyone who's interested will be able to read it - otherwise you have to take lessons in English language, haha. CITY KEYS are a relatively new band, consisting mostly of ex-members of the mighty, but not longer existing hardcore outfit Anchor. They have released two EPs on the german label Evil Greed Records from Dortmund. Here we go, enjoy reading....
    
First of all, please introduce CITY KEYS to the readers of Systematic Desensitization Zine . Who’s in the band and some members has been in Anchor and Gust?!
   
Carl: It’s a five piece unit and four of us have been part of Anchor in one way or another . We got Claes on lead vocals, Fred and Martin on guitars, Sören plays bass and I’m  drumming. Fred used to be part of Gust, that’s true. Sören is our danish guy that didn’t play in Anchor nor Gust, haha.  

Sunday, April 16, 2017

INTERVIEW TINTA LEAL

Dieses Interview führte ich vor einigen Jahren für das LEGACY-Magazin. TINTA LEAL haben sich wohl leider 2014 aufgelöst, vor kurzem bin ich über dieses Interview gestolpert, das ich Euch dennoch nicht vorenthalten will...

Mit TINTA LEAL Leal hat Ralf Garcia, vormals tätig bei den Death Metallern von Requiem, ein lupenreines Hardcore-Album eingespielt. Zu seinen Beweggründen dafür und darüber hinaus hat der Musiker viel zu erzählen. 

Sunday, January 22, 2017

INTERVIEW MIT MILLE / KREATOR

Hier nun ein Interview mit Miland "Mille" Petrozza, dem Frontmann, Gitarristen und Sänger der meiner bescheidenen Meinung nach momentan wichtigsten und besten Thrash Metal-Band weltweit (ja, auch noch vor Slayer). Aber das darf ja jeder sehen wie er mag. KREATOR begleiten mich nun schon weit über 20 Jahre in meiner Eigenschaft als Metalhörer, ihre Frühwerke wie "Endless Pain" oder "Pleasure to kill" sind legendär, ich mag aber auch die Alben ihrer experimentelle Phase, mit Ausnahme von "Renewal". Auch erinnere ich mich gerne an vergangene KREATOR-Konzerte, Milles Äusserungen in VIVAs "Metalla"-Sendung (erinnert sich noch wer ?) oder die "Thrash Altenessen"-Dokumentation. Das letzte Album namens "Phantom Antichrist" war eines der wichtigsten Metal-Alben der letzten Jahre (auch hier gilt: nur meine Meinung), und nun wird in einigen wenigen Tagen das neue Album veröffentlicht, auf das ich schon sehr gespannt bin, die beiden vorab veröffentlichten Tracks lassen wieder Großes erwarten. Mille antwortete zwar manchmal etwas kurz und knapp, habe ich aber Verständnis für, da zu dem Zeitpunkt des Interviews die Band noch im Studio war und insofern wohl nicht viel Zeit vorhanden war, abgesehen davon ist der Blog hier ja auch nicht das Rock Hard, ich fande es sowieso gut, dass Mille das gemacht hat..

Hey Mille, erstmal Danke, dass Du Dich bereit erklärt hast, das Interview zu machen !
Daran anschließend die erste Frage, KREATOR sind gerade im Studio, was kannst Du uns über das neue Album eventuell schon verraten ?

Das Album ist fertig, es heißt „Gods Of Violence“. Es ist zu 100% KREATOR !

Der Grund, warum ich Dich als Interviewpartner ausgesucht habe, war unter anderem auch der interessante und aussergewöhnliche Fakt, dass Du vegan lebst. Du schriebst des weiteren, dass Du zwar nicht Straight Edge bist, diesem Lebenstil aber positiv gegenüberstehst. Hattest Du mal Erfahrungen mit harten Drogen und wie waren diese ? Und was Alkohol betrifft, warst / bist Du, wenn Du nicht mehr nüchtern bist, der Typ, der dann eher euphorisch oder melancholisch wird ? Oder kriegst du unter dem Einfluss von (zuviel) Alkohol gar „Extreme Agressions“?

Ich habe in meinen jüngeren Jahren sehr viele Drogenerfahrungen gemacht. Da war alles bis auf Heroin dabei. Ich bin nicht generell dagegen, dass man mal Drogenerfahrungen macht, allerdings ist dabei große Vorsicht geboten. Meine Erfahrungen waren meist positiv, vor allem haben mir Pilze gefallen, da hier wirklich ein bewußtseinserweiterndes Erlebnis stattgefunden hat. Alle anderen Soft- Drogen kann man machen, muss man aber nicht. Von harten Drogen sollte man die Finger lassen. Zuviel Alkohol kommt bei mir heutzutage eigentlich eher selten vor und wenn, dann werde ich eher anhänglich als extrem aggressiv. Ich mag dann immer alle. Im nüchternen Zustand aber auch.